Das Ende der Moderne zwischen Apokalypse und Utopie : Gedanken zur kulturellen Transformation in der Weltüberlebensgesellschaft

Der Artikel formuliert den Grundgedanken, dass die Moderne, diese große Beschleunigungs- und Katalysatorepoche der menschlichen Entwicklung, am Ende ist und sich in etwas noch Unbestimmtes auflöst. Gefordert wird statt kleinteiliger politischer Strategiedebatten die Anerkennung eines „Zukunftsfähigkeit-Apriori“, also der Mut zu einem großen gesellschaftlichen Einverständnis über die Dringlichkeit der Lage, und die Einigung darauf, gemeinsam handeln zu wollen. Der Beitrag entwickelt in 5 Thesen die Aufgaben, Risiken und Chancen einer zukunftsfähigen kulturellen Transformation zu einer Weltüberlebensgesellschaft. Der Autor fordert eine „neue Erzählung“ für die Zeit nach der Moderne und das Vertrauen in die Macht der Phantasie und verbindende Bilder, attraktive Visionen und Geschichten einer neuen Kultur. Dabei geht es um das Design einer neuen globalen Kultur des Überlebens, um Weltdesign als Überlebensdesign hin zu einer nachmodernen Epoche.

Metadaten
Author:Stephan Rammler
URN:urn:nbn:de:gbv:834-opus-621
URL:http://opus.hbk-bs.de/volltexte/2010/62/
Document Type:Book
Language:deu
Year of Completion:2010
Year of first Publication:2010
Tag:Globale Umweltveränderung ; Ressourcen ; Weltrisikogesellschaft ; Weltüberlebensgesellschaft
future ; global change ; industrial design; sustainable development
SWD-Keyword:Design ; Industriedesign ; Nachhaltige Entwicklung ; Technologiemanagement; Umweltveränderung ; Zukunft
Dewey Decimal Classification:300 Sozialwissenschaften
BKL-Classification:21.82 Industriedesign
43.47 Globale Umweltprobleme
71.11 Gesellschaft
Branches:Industriedesign

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